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RALLYCROSS EUROPAMEISTERSCHAFT 2006 

    

Volles Haus bei der Rallycross EM 2006

Bei tollem Wetter und der prächtigen Kulisse von 9000 Zuschauern ging am Sonntag die Rallycross-Europameisterschaft in Greinbach in die Entscheidung. Ein Favoritensieg in der Division 1 durch Kenneth Hansen und ein weiterer Podestplatz in der Division 1A durch Christian Petrakovits waren die Highlights.

In den Vorläufen am Sonntag übernahm der Schwede Lars Larsson (Skoda Fabia T16 4x4) mit zwei Bestzeiten die Vorherrschaft in der Division 1 und sicherte sich die Pole Position für das A-Finale. Mit einem Blitzstart setzte er sich sofort in Führung. Der Holländer Jos Kuypers (Ford Focus T16 4x4) hängte sich, von der zweiten Startreihe kommend, sofort an das Heck des Skoda Fabia und Kenneth Hansen musste sich vorerst mit Rang drei zufrieden geben. Gegen Rennmitte ging der EM-Führende an Jos Kuypers vorbei und machte sich auf die Jagd nach dem Spitzenreiter. In einem packenden Finale ging Kenneth Hansen in der letzten Runde an Lars Larsson vorbei und holte sich den Tagessieg in der Division 1.
Mit Peter Ramler (Seat Leon T16 4x4) und Willy Salzgeber (Ford Focus T16 4x4) gelang zwei Österreichern die Qualifikation für das C-Finale. Peter Ramler fuhr ein beherztes Rennen, gegen die beiden Schweden Karl Lindkvist (Volvo V40 T16 4x4) und Per Eklund (Saab 9.3 T16 4x4) war er aber chancenlos. Peter Ramler beendete den EM-Lauf in Greinbach an der 13. Position, sein Landsmann Willy Salzgeber schied im C-Finale mit Aufhängungsdefekt aus und landete auf Rang 16.
Kenneth Hansen hat mit seinem Sieg den Vorsprung in der EM-Zwischenwertung auf seine Verfolger Lars Larsson und Morten Bermingrud weiter ausgebaut.

Keine großen Veränderungen gab es in den Vorläufen der Division 1A. Der Pole Krzysztof Groblewski (VW Polo) dominierte auch am heutigen Tag. Lokalmatador Christian Petrakovits (Seat Ibiza) verspielte seine Chance auf einen guten Startplatz für das A-Finale bereits im zweiten Vorlauf. Aufgrund eines Kupplungsdefektes am Seat Ibiza löste er vorzeitig die Zeitnehmung aus und bekam für seinen Frühstart eine 3-Sekunden Zeitstrafe aufgebrummt. Während Groblewski im A-Finale einem ungefährdeten Sieg entgegenfuhr startete Christian Petrakovits schon bald seinen Angriff auf den Zweitplatzierten Tschechen Zdenek Cermak im Skoda Fabia. Da in der zweiten Rennhälfte die Reifen am Seat zu stark abbauten, war ein Überholen unmöglich. Christian Petrakovits fuhr mit Rang drei zum zweiten mal  auf  das  Siegespodest  der Division 1A  und  liegt  in  der  EM-Zwischenwertunweiter an der achten Stelle. Beeindruckend auch der erste Auftritt von Ex-Europameister Manfred Beck im brandneuen Rover MG ZR. Am Samstag überraschte er die Konkurrenz mit der Bestzeit im ersten freien Training. Mit Rang vier im zweiten Vorlauf erreichte er seine beste Platzierung und qualifizierte sich für das B-Finale wo er letztendlich Rang neun belegte.

Der Tscheche Roman Castoral (Opel Astra OPC) war das ganze Wochenende in der Division 2 eine Klasse für sich. Am Start zum A-Finale wurde er aber von seinem Markenkollegen Mattias Thörjesson überrascht, der einen Start-Ziel Sieg vor Roman Castoral und dem Holländer Marcel Snoeijers (Renault Clio) feierte.
Werner Panhauser (Renault Clio) etablierte sich als klare Nummer eins im österreichischen Lager. Als einziger Österreicher schaffte er den direkten Einzug in das B-Finale und belegte Rang acht. Sepp Strobl (Seat Ibiza) kam als Sieger des C-Finales noch einen Lauf höher und belegte den zehnten Platz.