Termine 2013
Rennberichte
EM 2012
EM 2011
EM 2008
EM 2007
EM 2006
EM 2005
EM 2003
Galerie
Division 1
Division 1A
Division 2

 
  Adresse
PS RACING CENTER GREINBACH


 
     
 
RALLY CROSS
EUROPAMEISTERSCHAFT


 
 

Ergebnisse Rallycross Europameisterschaft

DIVISION 1: Fahrzeuge der Gruppe A

DIVISION 1A: Fahrzeuge der Gruppe A bis 1.600 ccm

DIVISION 2: Fahrzeuge der Gruppe N



Fotogalerie Rallycross EM 2003

Das Rallycrossfieber ist in Greinbach ausgebrochen

Kaiserwetter empfing Europas Elite im Rallycross-Sport. Vom 10-fachen Champion Kenneth Hansen über Jean-Luc Pailler bis zu Vorjahressieger Per Eklund sind die wichtigsten Stars bereits auf dem Traumrundkurs eingetroffen.
Staunend umrundete der Europameister von 1993, Ludvig Hunsbedt, zu Fuß die Rallycrossstrecke. Der Norweger fand nur lobende Worte über das ?Schmuckstück? in der Steiermark. Für Kenneth Hansen hat Greinbach einen herben Beigeschmack, musste er doch im Vorjahr eine bittere Niederlage einstecken. Am Sonntag will der Schwede den Spieß umdrehen.
Ganz Europa blickt am Samstag und Sonntag nach Greinbach in die Steiermark, wo der 3. Lauf zur Rallycross Europameisterschaft ausgetragen wird. Nicht weniger als 19 World Rallycars werden an der Start gehen, mit allen Assen, die diese Sportart zu bieten hat. Beim Auftakt in Portugal gewann Serieneuropameister Kenneth Hansen auf Citroen Xsara WRC. Der zweite Lauf wurde eine Beute des Franzosen Jean-Luc Pailler mit einem Peugeot 206 WRC. Nun steht der dritte Lauf in Österreich auf dem Programm. Gibt es einen neuen Sieger oder kann sich einer der beiden Kontrahenten in der Tabelle etwas absetzen?
Aus österreichischer Sicht hat der mehrfache Staatsmeister Alois Höller mit seinem Lancia Evo III die besten Chancen auf einen Finaleinzug. Mit BMW-Pilot Franz Spitaler und VW-Golf Crack Peter Rammler stehen zwei weitere heimische Rallycross-Spezialisten in den Startlöchern für vordere Plätze.
Ö sterreichs letzter Europameister, Manfred Beck, will es mit seinem Citroen Saxo noch einmal wissen, ob er die Klasseleute um Ludvig Hunsbedt und Co etwas ärgern kann.

Kenneth Hansen revanchierte sich erfolgreich
Das von 6.000 Zuschauern mit großer Spannung erwartete Finale in der Königsdisziplin des 3. Laufes zur Rallycross Europameisterschaft in Greinbach, hielt was es versprach. Übernervosität führte zu einem Fehlstart. Den zweiten Start gewann der regierende Champion Kenneth Hansen(Citroen Xsara WRC) deutlich vor seinem Landsmann und Vorjahressieger Per Eklulnd (Saab 9.3 WRC). Die dritte Position eroberte sich Peugeot- Aushängeschild Jean-Luc Pailler. Pech hatte Hansens Teamkollege Morten Bermingrud, der beim Restart erst mit großer Verzögerung von der Startlinie wegkam.
Der Franzose Pailler, der vor dem 3. Lauf zusammen mit Hansen mit je 37 EM-Zählern die Punktewertung anführte, verzeichnete im beinharten Positionskampf ausgangs der Schotterpassage einen Dreher, landete im Reifenstapel und fädelte sich als Letzter wieder in die Kolonne ein.
Durch diesen Fahrfehler erntete der aus dem B-Finale aufgestiegene Jos Kuypers auf Ford Focus WRC den dritten Podiumsplatz. Die Überraschung dieses EM-Laufes lieferte mit Rang vier der Norweger Sverre Isachen auf Ford Focus WRC. Hansen siegte unangefochten.
Das C-Finale in der Division 1 war eine klare Angelegenheit von Österreichs Nummer Eins Alois Höller. Der Öberösterreicher führte souverän, ein Motorschaden knapp vor dem Ziel verhinderte den Sieg des ehrgeizigen Rallycross-Cracks.
Nach einem weiteren Fehlstart im Finallauf der Division 1A, gewann der Tscheche Jaroslaw Kalny mit seinem Peugeot 206 das Beschleunigungsduell gegen den Neiderländer Ron Snoek auf Seat Ibiza. Erst an dritter Position der aus der ersten Startposition ins Rennen gegangene Krysztof Groblewski vor den beiden Österreichern Manfred Beck ( Citroen Saxo) und dem B-Finalsieger Gerhard Schermann, der einen Suzuki Swift pilotiert. In der Schotterpassage lieferten sich die beiden Alpenrepublikaner ein erbittertes Positionsgefecht, was letztlich Schermann für sich entschied. Im Kampf um die Trophäenplätze rang der Pole Groblewski noch Snoek nieder und eroberte Platz zwei. Der vierte Rang für Gerhard Schermann ist noch ein schöner Achtungserfolg für den Österreicher.